Bei Verdacht auf Vergiftung kontaktieren Sie Tox Info Suisse

24h-Notfallnummer Tel 145

(aus dem Ausland: +41 44 251 51 51)

WIR BERATEN BEHÖRDEN, FÖRDERN DIE FORSCHUNG UND BIETEN AUSBILDUNG UND WEITERBILDUNG IN ETABLIERTEN UND NEUEN METHODEN DER HUMANTOXIKOLOGIE AN.

REGULATORISCHE TOXIKOLOGIE

REGULATORISCHE TOXIKOLOGIE

Die regulatorischen Toxikologen des SCAHT stellen wissenschaftliches Fachwissen zur Verfügung, um Behörden bei ihren Aktivitäten in den Bereichen Risikobewertung, -management und -kommunikation zu unterstützen. Das Zentrum fungiert als Bindeglied zwischen Forschern und Regulierungsbehörden und hilft dabei, komplexe Forschungsergebnisse in praktische Empfehlungen, Maßnahmen und Strategien umzusetzen. Das SCAHT trägt zur regulatorischen Anwendung etablierter und neuer Methoden bei, wie z. B. In-vivo-, In-vitro- und In-silico-Ansätzen, um neue Herausforderungen anzugehen und für den Menschen relevante und mechanistische Erkenntnisse zu gewinnen.

FORSCHUNG

FORSCHUNG

Die Forschung des SCAHT zielt darauf ab, eine bestehende Lücke in der Schweiz zwischen akademischer wissenschaftlicher Forschung und regulatorischer Anwendung zu schließen. Vorrang haben wichtige Gesundheitsprobleme des Menschen, die für die Regulierung von Bedeutung sind, und die Projekte werden im Rahmen eines koordinierten Forschungsprogramms durchgeführt. Das SCAHT beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen, Projekten und Initiativen.

BILDUNG

BILDUNG

Das Aus- und Weiterbildungsprogramm von SCAHT ist auf die vielfältigen Bedürfnisse der akademischen Welt, der Aufsichtsbehörden und der Industrie im Bereich der Graduierten- und Weiterbildung zugeschnitten. Dazu gehört die Koordination von Schulungen für Schweizer Behörden und internationale Akteure. Außerdem leitet es Outreach-Initiativen, um den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Aufsichtsbehörden und der Öffentlichkeit zu fördern.

Über uns

Das Schweizer Zentrum für angewandte Humantoxikologie (SCAHT) ist ein nationales Kompetenzzentrum für regulatorische Toxikologie mit Sitz in Basel.

Unsere Mission ist es, zu einer sichereren und gesünderen Umwelt beizutragen, indem wir die Wissenschaft der Humantoxikologie vorantreiben und sie für regulatorische Zwecke zum Nutzen der Gesellschaft umsetzen. Das SCAHT tut dies, indem es wissenschaftliche Expertise für die regulatorische Toxikologie bereitstellt und Forscher und Regulierungsbehörden miteinander vernetzt, um komplexe Forschungsergebnisse in praktische Empfehlungen, Massnahmen und Richtlinien für die Risikobewertung, das Risikomanagement und die Risikokommunikation umzusetzen.

Das SCAHT wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziert und von den Universitäten Basel, Genf, Lausanne und der FHNW School of Lif Sciences unterstützt. Es arbeitet eng mit Schweizer und internationalen Hochschul- und Forschungseinrichtungen, dem Schweizer Zentrum für Angewandte Ökotoxikologie (Ecotox Centre) sowie den nationalen und kantonalen Behörden zusammen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Stiftungsrat

Vorstand und Direktor

Ausschuss der Forschungsgruppenleiter

Wissenschaftlicher Beirat

Revisionsstelle

Auf Antrag von Prof. Denis Hochstrasser (Universität Genf) und Prof. Stephan Krähenbühl (Universität Basel) wurde das SCAHT 2009 gegründet, um Lücken in der angewandten toxikologischen Forschung, Beratung und Ausbildung in der Schweiz nach der Schließung des Schweizerischen Instituts für Toxikologie zu schließen. Die finanzielle Unterstützung erfolgte durch die Schweizerische Eidgenossenschaft mit Sachleistungen der Universitäten Basel, Genf und Lausanne.

In seiner ersten Förderperiode (2009–2012) festigte das SCAHT unter seinem Gründungsdirektor Prof. Martin Wilks seine Rolle als nationale Drehscheibe für Humantoxikologie und Risikobewertung und stärkte die Präsenz der Schweiz in der internationalen Toxikologie. Im Jahr 2012 wurde beschlossen, eine Stiftung unter der Schirmherrschaft der Universität Genf zu gründen, die 2014 offiziell registriert wurde. Das SCAHT feierte 2019 sein 10-jähriges Jubiläum, und 2020 trat die FHNW School of Life Sciences als Partnerorganisation bei.

Unter der neuen Direktorin Prof. Ellen Fritsche baut das Zentrum seine nationalen und internationalen Forschungsnetzwerke, Bildungsprogramme und Beiträge zur regulatorischen Toxikologie weiter aus. Insbesondere setzt sich das SCAHT dafür ein, die neuesten Entwicklungen in der Toxikologie in die Regulierungspraxis einzubringen.