Dr Jonathan Blum
Postdoktorand
Jonathan Blum hat einen Master of Science in Krankheitsbiologie und promovierte am Lehrstuhl für In-vitro-Toxikologie und Biomedizin der Universität Konstanz in der Forschungsgruppe von Prof. M. Leist. Während seiner Doktorarbeit entwickelte er stammzellbasierte neue Ansatzmethoden (New Approach Methodologies, NAMs) für die Bewertung der Neurotoxizität, mit besonderer Expertise im Bereich der Entwicklungsneurotoxizität (DNT). Er war an internationalen europäischen Projekten und IATA-Fallstudien beteiligt, die sich auf die Integration von Multi-NAM-Daten konzentrierten, und leistete einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der DNT-In-vitro-Testbatterie. Im Januar 2025 kam Jonathan zum SCAHT.
Bei SCAHT konzentriert sich seine Arbeit darauf, die regulatorische Akzeptanz und Wirkung von NAMs bei der Bewertung der Neurotoxizität zu fördern. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist die Anwendung von Adverse Outcome Pathways (AOPs), um eine Brücke zwischen NAM-generierten Daten und regulatorischen Entscheidungen zu schlagen. Er ist Task Leader im europäischen PARC-Projekt und leitet das Projektmanagement von NAM4NT, das das Potenzial von NAMs zur Unterstützung der Einrichtung einer zukünftigen Neurotoxizitätsgefahrenklasse untersucht.